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NTFS und der Mac

Tja, das Sommerloch ist auch hier etwas präsent und daher gibt es zur Überbrückung einfach mal eine Beschreibung eines netten Tools für den Mac. Wie ich beim Lesen diverser Blogs sehe, gibt es ja den ein oder anderen Entwickler, der mit einem Mac arbeitet. In der Windows Welt wird er dann früher oder später dazu genötigt NTFS-formatierte Datenträge zu benutzen und hier hat der Mac noch etwas Nachholbedarf.

Wir alle kennen das Problem, dass der Kollege die externe Festplatte rüberreicht, auf der irgendwelche Daten sind. Die Festplatte ist dann windowstypisch mit NTFS formatiert und als Macuser macht sich über das Lesen keine Gedanken. Dann kommt der große Augenblick und man soll noch eben die eine Datei auf die Platte kopieren und schon heißt es „sorry, kann ich nicht, mein Mac kann kein NTFS schreiben“. Dann ist natürlich der Gesprächsstoff für die nächste Stunde gesichert… ja – ist echt lustig 😉

Um dem Ganzen vorzubeugen gibt es einen recht einfachen Weg. Man nutzt ein kleines Tool, dass dem Mac auch das Schreiben auf NTFS beibringt. Hierzu gibt es einerseits die Community-Variante NTFS-3g und die „high-performance“ Version Tuxera NTFS for Mac, die man mit 25Eur bezahlen muss.

Die Installation ist in beiden Fällen sehr leicht und eben ein mactypisches Package. Ist die Installation abgeschlossen kann man einfach einen mit NTFS formatierten Datenträger an den Mac stöpseln und darauf schreiben. Genauso wie es der Windows-Kollege kennt. Somit ist man als Mac-User nicht mehr ausgeschlossen und dem Spott der Windows-Kollegen auch nicht mehr ausgesetzt. An dieser Stelle der Tip dem Windowskollegen eine HFS+-formatierte Platte unterzuschieben – die kann er einfach so noch nicht einmal lesen 😛

Ich benutze die Community Variante schon seit einiger Zeit und bin inzwischen auf die „high-performance“ Variante umgestiegen, da ich – nett wie ich bin – eine Platte für den Datenaustausch in NTFS-formatiert zur Hand habe und diese so etwas schneller lesen und schreiben kann. Die Lizenz ist lebenslänglich gültig, wodurch sich der Preis relativiert.

3 Kommentare

    • Ja, MacFuse kenne ich. Ich habe es eine Zeit lang mit der sshfs Komponente benutzt, um auf VMs Daten zu bearbeiten 😉

      Die Entwicklung scheint aber schon vor SnowLeopard eingeschlafen zu sein.

  1. also ich hab immer ext3 zur hand…die kann windows mit zusaetzlichen sachen auch lesen 😉
    mac weiss ich garnicht, ob der das ohne zusatztools kann

    und asche auf mein haupt…ich verwende immer noch fat32…es ist nunmal das komfortabelste und wer hat auch wirklich schon dateien ueber 4gigs :-/

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