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Google Wave

Die letzten WOchen habe ich mir Google Wave angeschaut. Da es noch immer Personen (selbst aus dem IT-Bereich) gibt, die nicht wissen was Google da produziert, hier eine kurze Erklärung.

Google Wave ist eine Mischung aus Email, Chat und Wiki. Das ist die primäre Funktionalität, die Wave von sich aus bereitstellt. Spaß macht es erst, wenn man einige Personen in der Kontaktliste hat. Diese Personen kann man einladen (man hat 8 EInladung frei) oder im Bekannten/Kollegen-Kreis nachfragen. Irgendwie haben einige Leute so einen Account, auch wenn es keiner zugibt. Auf jeden Fall kann man Personen über eine Art Emailadresse in die Kontaktliste einbinden.

Man kann nun eine Wave erstellen und Personen hinzufügen, die diese Wave ebenfalls lesen und ändern können. Abhängig davon, wo man hinklickt wandelt ich die Wave in einen Chat, eine Art Email oder man bearbeitet den Text der anderen Person und hat somit eine Art Wiki.
Weiter kann man auch „Bots“ in eine Unterhaltung hinzufügen. Diese manipulieren den Text. Ganz beliebt ist hier der Smiley-Bot. Der unterstützt das Chat Feeling dadurch, dass er die Smileys durch Bildchen ersetzt.

Sehr produktivitätstötend sind ebenfalls die Gadgets. Neben einigermaßen sinnvollen Elementen wie Googlemaps, kann man da auch Multiplayer-Sudoku spielen. Macht Spaß, sollte aber nicht während der Arbeitszeit gespielt werden – der Suchtfaktor ist sehr hoch, wenn man Sudoku verstanden hat 😉

Spannend ist auch noch die Möglichkeit eine Wave mit Binärdateien anzureichern. Bilder werden hierbei in ein Slideshow verwandelt.

Leider ist das ganze wirklich noch eine Preview. Insbesondere bei den LiveChats lahmt das ganze System noch etwas. Ingesamt sehr vielversprechend und meinerseits ein neues Spielzeug, was zum Teil ICQ und ähnliches ersetzt hat.

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